Liebe Trailrunning-Family,
In den letzten vier Wochen rückt der Altmühltrail immer stärker in den Mittelpunkt. Ziel dieses Blocks ist es, die bisher aufgebaute Ausdauer und Leistungsfähigkeit möglichst spezifisch auf die Anforderungen des Wettkampfs zu übertragen – ohne jetzt noch unnötig Trainingsumfang aufzubauen.
Die Laufeinheiten werden zunehmend trailorientiert gestaltet. Technische Passagen, wechselnde Untergründe sowie Bergauf- und Bergababschnitte bereiten dich gezielt auf das Streckenprofil vor. Gleichzeitig integrieren wir Abschnitte im wettkampfspezifischen Tempo, damit du ein Gefühl dafür entwickelst, welche Intensität du auf unterschiedlichen Streckenabschnitten nachhaltig laufen kannst – auch unter Vorermüdung.
Jetzt die Race Nutrition final testen
Die kommenden Wochen sind deine letzte Gelegenheit, deine Wettkampfverpflegung unter realistischen Bedingungen zu testen. Nutze insbesondere die langen Läufe und wettkampfspezifischen Einheiten dafür.
Teste dabei nicht nur einzelne Produkte, sondern deinen kompletten Ablauf: Was nimmst du zu dir? Wie viel? In welchen Abständen? Wie viel trinkst du dazu? Und funktioniert das Ganze auch bei höherer Intensität und nach mehreren Stunden Belastung?
Als Orientierung kannst du mit etwa 50–70 g Kohlenhydraten pro Stunde starten. Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist deutlich individueller und hängt unter anderem von Temperatur, Belastungsintensität und deiner persönlichen Schweißrate ab. Deshalb gilt auch hier: im Training testen statt am Renntag experimentieren.
In den letzten Tagen vor dem Rennen solltest du keine grundlegenden Änderungen an deiner Ernährungsstrategie mehr vornehmen. Am Start möchtest du genau wissen, welche Produkte und Mengen für dich funktionieren.
Regeneration wird jetzt immer wichtiger
In dieser Phase gilt zunehmend: Weniger ist manchmal mehr.
Die entscheidenden Trainingsreize der vergangenen Monate sind gesetzt. Zusätzliche Kilometer oder harte Einheiten bringen dir wenig, wenn du dadurch müde oder mit Beschwerden in den Wettkampf gehst.
Achte deshalb besonders auf ausreichend Schlaf, eine gute Energie- und Kohlenhydratversorgung und genügend Erholung zwischen den Einheiten. Gerade wenn sich erste muskuläre oder orthopädische Beschwerden bemerkbar machen, solltest du frühzeitig reagieren und die Belastung gegebenenfalls reduzieren.
Das Ziel der letzten Wochen ist nicht, noch möglichst viel Training zu sammeln. Das Ziel ist, gesund, erholt und leistungsbereit an der Startlinie zu stehen.
In der letzten Woche wird der Trainingsumfang deshalb deutlich reduziert. Kurze wettkampfspezifische Reize bleiben erhalten, damit sich die Beine weiterhin gut anfühlen – gleichzeitig bekommt dein Körper die notwendige Zeit, um die Belastungen der Vorbereitung vollständig zu verarbeiten.
Vertraue auf die Arbeit der vergangenen Wochen. Jetzt geht es darum, die Form an die Startlinie zu bringen.
Viel Spaß bei den letzten Trainingswochen und viel Erfolg beim Altmühltrail!
Dein Roots Performance Team

